26.09.2016 13:21 Uhr

Was kostet eigentlich ...?

Was KOSTET eigentlich ... ein Kaminfeuer?

Es ist Herbst. Die Tage werden kürzer und kälter. Was kostet es, wenn man nach Hause kommt und ein Feuer im Kamin lodern soll? Einen schlichten Kaminofen mit Holzlagerfach und runder Sichtscheibe gibt es bei einigen Berliner Großhändlern und in Baumärkten schon für rund 1000 Euro. Je nach Größe, Material, Hersteller und Extras steigt der Preis. Der teuerste Kaminofen, weiß und aus Art-Beton, kostet fast 5000 Euro. Der Bestseller des Berliner Großhändlers ist etwas günstiger. Womit der Ofen unter anderem überzeugt: Einen Großteil seiner Wärme-Energie gibt er an das Zentralheizungssystem ab. Um es in den Herbst- und Wintermonaten gemütlich zu haben, braucht es aber auch Holz. Wählen kann der Kunde zwischen Säcken mit Pellets, Briketts und Holzscheiten. Wie viel Brennstoff man für einen Winter braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ist der Kamin offen oder nicht? Wie gut heizt er? Wie groß ist der Raum? Wie kalt ist der Winter? Bei einem offenen Kamin ohne Scheibe hält ein Raummeter Brennholz ungefähr einen Monat, bei einem Kaminofen mit Scheibe etwa zwei Wochen länger. Das derzeitige Top-Angebot des Spandauer Händlers "Kaminholz Berlin" lautet: Ein Raummeter getrocknetes Buchen-Brennholz, zwei Kartons mit jeweils 4,5 Kilogramm Anmachholz und eine Palette mit Holzbriketts für 399 Euro. Für das Holz braucht man Platz - entweder in einem großen Keller, in der Garage oder draußen. Von dort muss es ins Haus geholt werden. Auch und vor allem, wenn es kalt ist. Marie Rövekamp

Foto: Patrick Pleul, dpa