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Blogger in Berlin: Wiedersehen im echten Leben

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Sie kennen sich untereinander aus dem Internet - und wollen sich im „echten Leben“ treffen: die Avantgarde der deutschen Bloggerszene, Online-Schreiber und andere Akteure des Web 2.0, kommt vom 11. bis 13. April nach Berlin, um auf der Konferenz „re-publica“ in der Kalkscheune in Mitte voneinander zu lernen. Der Redebedarf ist groß. Mit der zunehmenden Professionalisierung und Verbreitung der einst als Online-Tagebücher unterschätzten Weblogs sind viele neue Fragen und Herausforderungen entstanden. Die Ratlosigkeit reicht von technischen Problemen mit der Software bis zu Stil- und Verhaltensfragen beim Publizieren. Auch juristische Aspekte sollen diskutiert werden, immer mehr Blogger haben mit Abmahnungen zu kämpfen. Darüber hinaus befassen sich rund 500 Besucher auf 70 Einzelveranstaltungen mit kulturellen und sozialen Aspekten des Web 2.0.

Referenten sind Anwälte, Autoren, Journalisten und Wissenschaftler, die selber als Blogger aktiv sind. Der Düsseldorfer Strafverteidiger Udo Vetter wird erklären, welche Gesetze für Blogger wichtig sind. Über die Rolle der Printmedien im Zeitalter des Online-Bürgerjournalismus diskutiert die Chefredakteurin Tagesspiegel Online, Mercedes Bunz, mit Kollegen vom „Handelsblatt“, „Focus“ und dem Chaos-Computer-Club. Die Organisatoren der Konferenz, Johnny Haeusler und Markus Beckedahl, sind als Netzaktivisten bekannt. Haeusler betreibt eines der erfolgreichsten Weblogs in Deutschland, spreeblick.com, und gilt vielen als wichtiger Trendsetter in der sogenannten Blogosphäre. Beckedahl ist als Mitgründer einer Agentur für Open-source-Strategien aktiv: „Mit der ,Re-Publica’ wollen wir einen Raum schaffen, an dem das Web 2.0 aus kultureller und gesellschaftlicher Sicht diskutiert wird“. Ein Termin auch für Einsteiger und Neugierige ohne Blogger-Vorwissen.

Konferenz „Re-Publica“, Tageskarten ab 20 Euro, Kalkscheune, Johannisstraße 2, Mitte. Im Internet: http://re-publica.de

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