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„Radio Tatort“ mit zwölf neuen Folgen

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Die ARD wird den 2008 begonnenen „Radio Tatort“ im neuen Jahr mit zwölf weiteren Fällen fortsetzen. Das teilte der zuständige Südwestrundfunk (SWR) am Freitag mit. „Die ARD-,Radio Tatorte‘ sind eine eigene Kunstform im Hörfunk und zeigen, wozu die ARD imstande ist: zu vielfältigen, hochwertigen Produktionen, die ein breites – auch jüngeres – Publikum erreichen“, sagte der ARD-Vorsitzende und SWR-Intendant Peter Boudgoust.

Die erste Folge im neuen Jahr, „Staatsfeinde“, stammt vom Westdeutschen Rundfunk (WDR). Regie hatte Thomas Leutzbach, das Buch stammt von Peter Meisenberg. Der Krimi wird vom 14. bis 20. Januar in den Kultur- und Wortprogrammen aller ARD-Rundfunkanstalten zu hören sein. In dem Fall geht es um einen geplanten Terroranschlag beim G8-Gipfel auf dem Petersberg bei Bonn. Ermittler ist Hauptkommissar Nadir Taraki (Baki Davrak).

An dem ARD-Gemeinschaftsprojekt, von dem zwölf Produktionen 2008 gesendet wurden, beteiligen sich die Hörspielredaktionen von Bayern 2, HR2 Kultur, MDR Figaro, NDR Info, Nordwestradio, RBB Kulturradio, SR2 Kulturradio, SWR2 und von WDR5. Die weiteren Fälle im ersten Halbjahr sind „Falsches Herz“ im Februar, „Hexenjagd“ im März, „Laute und leise weibliche Schreie“ im April, „Die Unsichtbare“ im Mai, „Kein Feuer so heiß“ im Juni.

Der nächste Berliner Fall der Kommissare Katharina Holz (Eva Kryll) und Alexander Polanski (Alexander Khuon), die 2008 mit „Abriss“ ihr Debüt hatten, wird im Oktober im Radio zu hören sein. Der Krimi „Kaltfront“ von Wolfgang Zander spielt dieses Mal im ehemaligen Westteil der Stadt. dpa/sag



(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.01.2009)
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