Medien : 110 sind zu viel

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Die künftige gemeinsame Redaktion für "Berliner Morgenpost" und "Welt" wird am Standort Berlin (inklusive der Sekretariate) 299 Stellen zählen, 355 mitsamt den Regionalredaktionen und Redaktionsbüros im In- und Ausland. Das bedeutet, dass der Zusammenlegung von "Berliner Morgenpost"und "Welt"110 Redakteursstellen zum Opfer fallen werden. Chefredaktion, Verlagsgeschäftsführung und Betriebsrat haben sich darauf verständigt, die Zusammenlegung ressortweise umzusetzen. Kommenden Mittwoch sollen die Gespräche mit dem Betriebsrat und dann auch mit den betroffenen Mitarbeitern beginnen, den Anfang macht das Ressort Wirtschaft/Finanzen/Immobilien, es folgt der Sport. Geplant ist, dass die Neuplanung der Ressorts möglichst in sechs Wochen abgeschlossen ist. Dies teilte die Chefredaktion der beiden Blätter am Mittwoch den Redakteuren in den Konferenzen von "Welt" und "Morgenpost" mit. Über die genaue Besetzung der Ressorts, die Namen der Mitarbeiter, deren Planstellen gestrichen werden, und die Frage, wie viele jeweils bei der "Morgenpost" und wie viele bei der "Welt" gehen müssen, schweigt sich der Axel Springer Verlag aus. Für den Frühsommer plant die "Berliner Morgenpost" dann ihren inhaltlichen und optischen Neuauftritt.

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