Medien : 17 Bewerber

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Auf die bisher vom Kirch-Sender Radio Hundert,6 belegten Berliner UKW-Frequenz 100,6 Mhz haben sich 17 Hörfunkbetreiber beworben. Wie die Medienanstalt Berlin- Brandenburg (MABB) nach Ablauf der Antragsfrist am Mittwoch mitteilte, haben neben der von der Kirch-Insolvenz betroffenen Radio Hundert,6 Medien GmbH weitere 16 Antragsteller Interesse am Sendeplatz angemeldet.

Zu den Bewerbern gehört der Berliner Sender r.s.2, der ein musikalisches Vollprogram „RockIt Radio“ betreiben will, sowie RTL Radio, das einen Nachrichtensender plant. Beworben haben sich unter anderem auch der Münchner Focus Magazin Verlag für ein Informationsprogramm mit Unterhaltung und Radio Russkij Berlin für ein Spartenprogramm in russischer Sprache. Über die Frequenzvergabe will der Medienrat bis Ende Juni entscheiden.

Die Neuausschreibung war im Zuge der Insolvenz der Kirch-Media notwendig geworden. Nach dem Ausstieg von Georg Gafron als Senderchef hatte die Power Radio Berlin GmbH, hinter der der frühere Energy-Chef Thomas Thimme sowie der Radioproduzent Norbert Schmidt stehen, 40 Prozent der Anteile von Thomas Kirch sowie die operative Geschäftsführung übernommen. Dies war nach Ansicht der MABB einer Übertragung der Sendererlaubnis gleichgekommen, wodurch die Neuausschreibung notwendig wurde. dpa

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