Medien : 40 Jahre Theodor-Wolff-Preis

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Der Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen wird in diesem Jahr an fünf Journalisten verliehen. In der Kategorie Leitartikel/Kommentar/Essay wurde Regine Sylvester von der „Berliner Zeitung“ für ihren Beitrag „Die indiskrete Gesellschaft“ ausgezeichnet, teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Mittwoch in Berlin mit. Die Auszeichnungen werden am 9. September in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau in Berlin überreicht.

   In der Sparte „Allgemeines“ erhält Wolfgang Büscher von der „Welt“ die renommierte Auszeichnung für seinen Artikel „Land der Väter“ über den Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder am Grab seines im Krieg gefallenen Vaters in Rumänien. In der gleichen Kategorie wurde Irena Brezna vom „Freitag“ für ihren Beitrag „Sammlerin der Seelen, der vergessene Krieg“ über den Krieg in Tschetschenien geehrt.

   Peter Schwarz und Lothar Häring bekommen den Journalistenpreis in der Kategorie „Lokales“. Schwarz („Waiblinger Kreiszeitung“) wurde für sein Porträt eines Weggefährten von Außenminister Joschka Fischer mit dem Titel „Nicht versöhnt“ ausgezeichnet. Häring („Schwäbische Zeitung“) schildert in seiner Reportage „Das Ende einer Schiedsrichter-Karriere“ das Schicksal eines Fußball-Schiedsrichters in der Provinz.

   Der mit jeweils 6000 Euro dotierte Preis ist nach dem ehemaligen Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“ benannt und wird jährlich vom BDZV verliehen. In diesem Jahr wird der Preis 40 Jahre alt. An der Ausschreibung hatten sich 376 Journalisten beteiligt. Der Jury gehörten leitende Redakteure regionaler und überregionaler Zeitungen an. dpa

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