Medien : 8. Mai 1945: Das Fernsehen gedenkt mit

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Der 60. Jahrestag des Kriegsendes setzt deutliche Zeichen im Fersehprogramm. Schwerpunkt sind der Jahrestag am heutigen Sonntag mit zahlreichen Übertragungen, Dokumentationen und Sondersendungen sowie die Eröffnung des Berliner HolocaustMahnmals am Dienstag.

Die Gedenkveranstaltungen in Berlin zum Jahrestag des 8. Mai werden heute von ARD, ZDF und anderen Sendern übertragen. Das ZDF sendet bereits um 9 Uhr 30 den Gottesdienst aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche , ab 12 Uhr 30 (ARD) und 12 Uhr 47 Uhr (ZDF) sind beide öffentlich-rechtlichen Sender bis 16 Uhr 10 live bei den Gedenkfeiern dabei, ebenso wie 3sat und Phoenix.

Der Kultursender Arte zeigt in einem Themenabend die Filme „Die letzte Schlacht“ (20 Uhr 40), „Welthauptstadt Germania“ (22 Uhr 25) und „Deutschland im Jahre Null“ (23 Uhr 20) .

Der Privatsender RTL bietet zum Thema heute Abend zwei Sendungen an: Um 22 Uhr 30 stellt Peter Kloeppel in „Stille Helden“ nichtjüdische Menschen vor, die Juden vor den Nationalsozialisten retteten. Und um 23 Uhr 35 gibt es eine Spiegel-TV-Dokumentation mit dem Titel „Schindlers Liste – Eine wahre Geschichte“ . Die Autorin Kathrin Sänger sprach darin mit Zeitzeugen und Überlebenden der durch Steven Spielbergs Kinofilm bekannt gewordenen Rettungsaktion.

Bevor am Dienstag die Eröffnung des Berliner Holocaust-Mahnmals am Nachmittag übertragen wird, läuft am Montag in der ARD ein Fernsehgroßereignis an: Um 20 Uhr 15 beginnt Heinrich Breloers Vierteiler „Speer und Er“ über Hitlers Architekten und Rüstungsminister Albert Speer. Um 21 Uhr 45 folgt die Dokumentation „Hass auf Hitler – Die Ritchie Boys“ und um 23 Uhr „Die Helden und ihre Enkel – Wie Russland den Sieg feiert“. Über die Feiern in Moskau zum Jahrestag des militärischen Sieges der Sowjetunion über Nazi- Deutschland vor 60 Jahren berichten ARD, ZDF und Phoenix am Montagmorgen ab 7 Uhr 45.

Aus Berlin übertragen am Dienstag ab etwa 13 Uhr 30 ARD, ZDF, 3sat und Phoenix die Eröffnung des Holocaust-Mahnmals. Das ZDF bringt um 20 Uhr 15 die 45-minütige Dokumentation „Der Holocaust“ und Phoenix den Film „Der Tod lebt weiter“ über die Kinder von Auschwitz und ihre Familien. dpa/Tsp

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