Medien : Agentur dpa spart und schreibt schwarze Zahlen

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Die deutsche Nachrichtenagentur dpa hat im vergangenen Jahr trotz rückläufiger Umsätze erneut schwarze Zahlen geschrieben. Dies sei aber nur durch einen konsequenten Sparkurs erreicht worden, das Geschäft sei in fast allen Bereichen zurückgegangen, sagte der Vorsitzende der dpaGeschäftsführung, Walter Richtberg, am Donnerstag in Hamburg. Das zu Jahresbeginn 2004 eingeführte neue Preismodell mit einer geänderten Rabattstaffel sei von den Kunden gut angenommen worden, sagte Richtberg. Rund 85 Prozent der 132 Zeitungen, die den dpa- Basisdienst beziehen, hätten entweder schon neue Fünf-Jahres-Verträge unterschrieben oder sich entsprechend verbindlich geäußert; zehn Prozent hätten Verträge über drei Jahre abgeschlossen. Chefredakteur Wilm Herlyn betonte, dpa werde die konkurrenzlose Präsenz in der Fläche erhalten.

Der Umsatz der Deutsche Presse-Agentur GmbH ging 2003 um 3,2 Prozent auf 102,8 Millionen Euro (2002: 106,2 Mio) zurück. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schrumpfte von 2,92 Millionen auf 1,84 Millionen Euro. Auf Grund steuerlicher Sondereinflüsse sank der Jahresüberschuss überproportional auf 0,62 (2,2) Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigen ging um fast vier Prozent auf 1137 (1200) zurück. Gesellschafter der Nachrichtenagentur sind 194 Verleger, Verlags- und Rundfunkgesellschaften. dpa

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