Medien : An Gerhard Ziegler Geschäftsführer PC Notruf

Nie ohne mein PDF-Programm

An Gerhard Ziegler

Ich möchte auf der Seite www.postbeamtenkrankenkasse.de ein Formular aufrufen, doch im Internetprogramm erscheint immer der Hinweis „Diese Seite kann nicht geöffnet werden“. Was muss ich tun, um doch an das Formular zu kommen?

Bei dem Formular handelt es sich nicht um eine normale Internetseite, sondern um eine spezielle Formularseite im PDF-Format. Dieses von der Softwarefirma Adobe entwickelte Format erlaubt einerseits, dass Dokumente immer gleich aussehen, egal ob man nun einen Windows-Rechner oder einen Computer von Apple oder einen PC mit einem anderen Betriebssystem benutzt. Daneben können in einem PDF-Dokument auch Formularfelder so eingebunden werden, dass der Nutzer direkt in die Felder hineinschreibt, also gar nicht erst zu Kugelschreiber oder Bleistift greifen muss. Das fertige Formular lässt sich ausdrucken oder elektronisch an die entsprechende Stelle senden. Um jedoch eine Seite mit einem PDF-Dokument öffnen und – bei einer Formularseite – auch bearbeiten zu können, wird ein besonderes Programm benötigt: der Acrobat Reader von Adobe oder kurz Adobe Reader. Das Programm kann kostenlos von der Homepage unter www.adobe.de heruntergeladen und auf dem Computer installiert werden.

Wie alle Programme für Computer wird auch der Adoe Reader ständig weiterentwickelt. Ältere Versionen des Readers sind zwar ebenfalls in der Lage, die meisten Funktionen zum Lesen von PDF-Dokumenten bereitzustellen. Gerade aber bei interaktiven PDF-Dokumenten – und dazu gehören auch viele Formulare mit Nutzereingaben – ist es nötig, eine möglichst aktuelle Version des Adobe Readers installiert zu haben. Für das aktuelle Microsoft-Betriebssystem Windows XP stellt Adobe derzeit die Versionsnummer 7.0.7 des Programms kostenlos zur Verfügung.

Wie wichtig es ist, Zusatzprogramme wie den Adobe Reader zu installieren, zeigt aber auch eine Internetsuche mit Google. Seitdem die Suchmaschine das Internet auch nach diesem Dokumententyp untersucht, finden sich in den Ergebnislisten verstärkt Treffer, die auf PDF-Dokumente verweisen. Ist der Adobe Reader nicht installiert, bleiben einem möglicherweise entscheidende Informationen verschlossen. Foto: Mike Wolff

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