Medien : An Reinhold Scheck, Experte für Windows-Themen

Deinstallieren ohne Rückstände

An Reinhold Scheck

Häufig wird bei der Installation von Programmen auch eine Deinstallationsroutine mit installiert. Sollte man nun bei der Deinstallation diese Routine benutzen oder ist es besser, Programme über die Systemsteuerung von Windows zu entfernen?

Sie sprechen exakt jene beiden Möglichkeiten an, die zum Entfernen eines Programms unter Windows tauglich sind. Das bedeutet, dass auf keinen Fall irgendein anderes Verfahren benutzt werden sollte. Leider werden hier immer wieder Fehler gemacht, die oft zu einer starken Beeinträchtigung der Systemleistung führen und im schlimmsten Fall sogar zum Versagen des Betriebssystems.

Deshalb ein paar Anmerkungen von grundsätzlicher Bedeutung: Wer jetzt mit dem Frühjahrsputz seiner Festplatte beginnen möchte und dabei auch einige Programme löschen will, die schon lange nicht mehr benutzt wurden, sollte den beiden wichtigsten Empfehlungen folgen. Erstens: Wenn Sie nicht wissen oder in Erfahrung bringen können, was ein auf Ihrem PC installiertes Programm tatsächlich macht, dann löschen Sie es lieber nicht. Sie könnten damit ein schwerwiegendes Problem erzeugen. Zweitens: Entfernen Sie niemals ein Programm, in dem Sie lediglich den Ordner löschen, in dem es sich befindet. Denn dabei lassen Sie in den meisten Fällen dennoch etliches auf Ihrer Festplatte zurück, was Ihnen zukünftig gehörigen Ärger bereiten kann: Überflüssige und fehlerhafte Windows- Registrierungseinträge.

Die Standardverfahren sind also beste Wahl und beide sind gleich gut: Um eine Deinstallationsroutine aufzurufen, klicken Sie auf Start/Alle Programme und suchen dann das zu löschende Programm. Wird dies Verfahren nicht angeboten, benutzen Sie den Weg über die Systemsteuerung: Gehen Sie über Start/Systemsteuerung/Software. Wählen Sie das zu entfernende Programm aus, drücken Sie die Schaltfläche Entfernen und folgen den Anweisungen. Foto: Q

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