Medien : Annäherung im WM-Rechte-Poker 2006

-

Bei den FernsehVerhandlungen um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland zeichnet sich eine Annäherung zwischen ARD, ZDF und dem Rechtevermarkter Infront ab. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben nach Zeitungsinformationen ihr Angebot für alle 64 WM-Spiele auf 235 Millionen Euro erhöht. Die aktuelle Forderung von Infront soll 290 Millionen Euro betragen. Die erste Verhandlungsrunde über die komplette WM 2006 war Ende Januar gescheitert. ARD und ZDF hatten danach ein Angebot für die Free-TV-Übertragungsrechte von 24 Spielen abgegeben, gleichzeitig aber ihr grundsätzliches Interesse erklärt, weiterhin die Rechte für alle Spiele zu erwerben. Neben ARD, ZDF und Premiere – der Abo-Sender möchte erneut alle 64 Spiele live im Bezahlfernsehen zeigen – interessieren sich auch andere deutsche TV-Sender für die WM im eigenen Land. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar