Medien : "Arabella sucht": "Happy-End nicht garantiert"

Frau Kiesbauer[Sie versprechen leidenden Menschen]

Heute startet Pro 7 um 22 Uhr 15 die wöchentliche Live-Sendung "Arabella sucht". Das Format hat es es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen bei ihrer Suche nach Angehörigen, einem Zeugen, ja selbst nach einem Spenderorgan zu helfen.

Frau Kiesbauer, Sie versprechen leidenden Menschen Hilfe. Besteht nicht die Gefahr, dass Sie Hoffnungen wecken, die Sie nicht erfüllen können?

Wer sagt Ihnen denn, dass diese Hoffnungen nicht erfüllt werden können? Wir haben uns mit dieser Sendung ein Ziel gesetzt: Wir wollen diesen Menschen helfen, die schon alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Aber es ist uns durchaus bewusst, dass nicht alle Geschichten ein Happy End haben werden. Wir sind ja schließlich nicht allmächtig.

Der Quote schadet das möglicherweise dennoch nicht.

Natürlich machen wir Fernsehen, um damit auch erfolgreich zu sein. Ich wollte aber unbedingt dieses Format realisieren. Ich hatte genügend andere Angebote in den letzten Jahren, habe mir aber bei der Auswahl eine Menge Zeit gelassen, bis ich das Richtige gefunden hatte: "Arabella sucht". Ich kenne die Leute, die hinter der Sendung stehen, sehr gut und weiß, dass wir wirklich die Chance haben, etwas zu erreichen.

Wie weit fühlen Sie sich Ihren Gästen gegenüber verantwortlich?

Ich verbeuge mich vor den Menschen, die in meine Sendung kommen, weil sie mir das Vertrauen schenken und sehr viel Hoffnung in mich setzen. Meine Aufgabe und meine Verantwortung sehe ich darin, dass ich ihrem Anliegen gerecht werde und alles tue, was in meiner Macht als Moderatorin liegt.

Wo liegt Ihre eigene Schmerzgrenze?

Wenn Sie nach meiner Schmerzgrenze als öffentliche Person fragen, dann wehre ich mich gegen alles, was nicht stimmt, trotzdem aber publiziert wird.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben