Medien : ARD kürzt Harald Schmidt den Urlaub

Joachim Huber

Ob Harald Schmidt das verkraftet? Der ARD-Entertainer muss seinen Urlaub um zweieinhalb Wochen verkürzen. Geplant war Relaxen vom 24. Juni bis Anfang September. Jetzt muss Schmidt bereits am 17. August wieder die „Harald Schmidt Show“ machen. Ursache: Der „Tarifvertrag“ zwischen Entertainer und ARD sieht 71 Sendungen in diesem Jahr vor. Das bedeutet regelmäßige Arbeit am Mittwoch und auch am Donnerstag. Nun hat die ARD den „Scheibenwischer“ doch auf dem Donnerstag belassen und sich zuletzt erlaubt, Teil vier von „Speer und Er“ zu platzieren. Diese Programmplanung verhindert, dass Schmidt in der ersten Jahreshälfte ausreichend Shows produziert. „Darum wurde Herrn Schmidt jetzt der Sommerurlaub gekürzt“, wird Bernd Möllemann von der ARD-Programmdirektion in der „BamS“ zitiert.

Würde der Schmidt-Urlaub nicht gekürzt, käme am Jahresende nicht die vereinbarte Zahl von 71 Sendungen heraus. Da ist Ärger programmiert, zumal Schmidt als herausragend bezahlter Mitarbeiter der ARD gilt. Dass die „Harald Schmidt Show“ am Donnerstag zu einer Zitterpartie geworden ist, hat dem Zuspruch nicht genutzt. Ein Stammpublikum will gepflegt sein. Die Schmidt-Euphorie vom Jahresanfang mit 2,3 Millionen Zuschauern hat gelitten. Die Ausgabe vom vergangenen Mittwoch sahen noch 1,16 Millionen – ein Tiefpunkt. Auch das wird die ARD motiviert haben, Schmidt zur Arbeit anzuhalten.

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