Auszeichnung für Tagesspiegel : Ausgabe mit Exiljournalisten prämiert

Eine ganze Ausgabe mit Texten und Fotos von geflüchteten Journalisten aus Syrien, Afghanistan, Iran, Ägypten und Aserbaidschan: Der Tagesspiegel gewinnt bei „Art Directors Club Award“.

Exil-Journalisten beim Netzwerktreffen im Newsroom vom Tagesspiegel. Foto: Thilo Rückeis
Exil-Journalisten beim Netzwerktreffen im Newsroom vom Tagesspiegel.Foto: Thilo Rückeis

#jetztschreibenwir: Am 15. Oktober vergangenen Jahres erschien eine ganze Ausgabe des Tagesspiegels mit Texten und Fotos von geflüchteten Journalisten aus Syrien, Afghanistan, Iran, Ägypten und Aserbaidschan. Die Sonderausgabe, die bei den Leserinnen und Lesern auf sehr positive Resonanz stieß, hat am Donnerstag beim „Art Directors Club Award“ in Hamburg in der Kategorie „Zeitung/Ausgabe“ eine Auszeichnung gewonnen - eine Anerkennung für die gemeinsame Arbeit der Exiljournalisten mit der Tagesspiegel-Redaktion um Arno Makowsky und Dorothee Nolte und für Art-Direktorin Sabine Wilms. Das Projekt #jetztschreibenwir in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung wird fortgeführt: Erst vergangene Woche erschienen zwei Sonderseiten mit Artikeln von Exiljournalisten.

Der Art Directors Club ist ein Berufsverband von Art Direktoren, der regelmäßig zu Wettbewerben aufruft. Bei der Festveranstaltung in Hamburg wurden insgesamt 365 „Nägel“ vergeben. 7000 Einreichungen aus den verschiedensten Disziplinen hatte es gegeben, von Social Media Kampagnen über Magazinausgaben, Audio, Fotografie bis hin zu einzelnen Anzeigenmotiven.

Die meisten Auszeichnungen erhielt die Kampagne „Du lebst. Erinnerst du dich?“ der Agentur „Heimat“ im Auftrag des Baumarkts Hornbach, weitere Hauptpreise gingen an das Agenturnetzwerk DDB und Pink Ribbon Deutschland für die FacebookKampagne „Check it before it’s removed“, die für die Brustkrebsvorsorge wirbt. Platz drei teilen sich die Elbphilharmonie-Eröffnungskampagne von Jung von Matt und das Projekt „Dot. The first Braille Smartwatch“ von Serviceplan und Serviceplan Korea. „Der Spiegel“ konnte mit seinem Cover „Das Ende der Welt“ den Grand Prix in der Kategorie Editorial gewinnen. Es erschien nach der US-Wahl und zeigt den Kopf von Donald Trump, der kometengleich auf die Erdkugel herabrast. Tsp

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