Medien : Axel-Springer-Preis: Ausgezeichneter Nachwuchs

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am Mittwoch in Berlin der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten verliehen. Aus 454 Einsendungen in den Kategorien Printmedien, Hörfunk und Fernsehreportagen hatte die Jury 39 herausragende Beiträge nominiert. Es sind Beiträge, sagte Vorstandschef Gus Fischer, die den Tag überdauern und den Finger auf die Wunde zu legen.

Der mit 10 000 Mark dotierte erste Preis ging an die Tagesspiegel-Autorin Jana Simon, 28, für ihre Reportage "Zug der Träume" in der Tagesspiegel-Ausgabe vom 10. Dezember 2000. Den zweiten Preis (8000 Mark) erhielt Matthias Kalle für "Das Ende der Unschuld", erschienen in "Jetzt", dem Jugendmagazin der "Süddeutschen Zeitung". Henning Sußebach bekam den dritten Preis (5000 Mark) für "Die großen Trainer haben doch alle gesoffen", erschienen im Magazin der "Berliner Zeitung". In der Sparte Hörfunk wurde Daniela Kahls für ihren MDR-Info-Beitrag ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an Franziska Schiller (Deutschland-Radio Berlin), der dritte an Philip Banse (Deutschland-Funk). Bei den TV-Reportern überzeugten Maria Blumencron (ZDF), Jana Matthes und Andrea Schramm (beide WDR) sowie Anja Reschke und Dietmar Schiffermüller (beide ARD).

Für den erstmals in diesem Jahr ausgelobten Axel-Springer-Preis für Internet-Journalismus bewarben sich 35 Autoren. Die Gewinner sind Ute Schönfelder (radiobremen.de), Sybille Klotz (fibrestar.com) und Jutta Heess (3sat.de/kulturzeit).

Der Nachwuchs-Journalistenpreis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Die Sprecher der Jury sind für die Kategorie Printmedien Stephan Lebert (Tagesspiegel), für Hörfunk Jürgen Köster (Heureka), für Fernsehreportagen Maria von Welser (ZDF) und für Internetjournalismus Claus Strunz ("Bild am Sonntag").

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