Axel-Springer-Verlag : Zeitungen bilden Redaktionsgemeinschaft

27.10.2012 00:00 Uhr
"Welt", "Berliner Morgenpost" und "Abendblatt" wollen eine Redaktionsgemeinschaft bilden. Foto: dpa
"Welt", "Berliner Morgenpost" und "Abendblatt" wollen eine Redaktionsgemeinschaft bilden. - Foto: dpa

Die „Welt“-Gruppe und die „Berliner Morgenpost“ bauen ihre Zusammenarbeit aus und wollen künftig mit dem „Hamburger Abendblatt“ eine Redaktionsgemeinschaft bilden.

Den Vorsitz des neuen Chefredakteursgremiums soll „Welt“-Gruppenchef Jan-Eric Peters übernehmen, wie die Axel Springer AG am Freitag mitteilte. Die „Welt“ und die „Berliner Morgenpost“ hatten sich schon vor zehn Jahren zu einer Redaktionsgemeinschaft zusammengeschlossen. Künftig sollen die überregionalen Themen aller drei Zeitungen unter Federführung der „Welt“ entstehen, die „Berliner Morgenpost“ zeichnet für Themen aus der Bundeshauptstadt verantwortlich. Beim „Hamburger Abendblatt“ werden die Hamburg-Themen für alle drei Zeitungen erarbeitet. Mit der Zusammenarbeit von „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ habe das Haus sehr gute Erfahrungen gemacht, sagte „Welt“-Gruppenvorstand Jan Bayer.

Notwendige Personalveränderungen sollen der Mitteilung zufolge sozialverträglich umgesetzt werden. Zahlen wurden nicht genannt. Die Journalistenverbände kündigten Widerstand an. (Tsp)

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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