Medien : Beharrliche Recherche ausgezeichnet

Journalisten-Preise für Tagesspiegel-Autoren

Gewinner: Harald Schumann, Dorothea Jung und Ingo Bach (v.l.). Foto: Thilo Rückeis
Gewinner: Harald Schumann, Dorothea Jung und Ingo Bach (v.l.). Foto: Thilo Rückeis

Für ihre beharrlichen Recherchen wurden die Tagesspiegel-Autoren Harald Schumann und Ingo Bach sowie Dorothea Jung vom Deutschlandradio am Mittwochabend mit dem Berliner Journalisten-Preis „Der lange Atem“ 2010 ausgezeichnet. Harald Schumann erhielt den ersten Preis für seine Berichterstattung über die Risiken von unkontrollierten Finanzmärkten. Der zweite Preis ging an Dorothea Jung für ihre zahlreichen Berichte über das Themenfeld Muslime und Islamisten. Ingo Bach nahm die Auszeichnung für die von ihm konzipierte Tagesspiegel-Serie von Wegweisern durch die Medizinlandschaft Berlins (Klinik-, Pflegeheim- und Praxenführer) entgegen. Die Preise wurden vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg zum vierten Mal vergeben.

Der Jury unter dem Vorsitz von Hans-Ulrich Jörges (Chefredaktion „Stern“) gehören neun Journalisten an. In der Laudatio von Uwe Vorkötter (Chefredakteur „Berliner Zeitung“) heißt es: „Harald Schumann hat geradezu beispielhaft mit langem Atem die Fehlentwicklungen des Weltfinanzsystems analysiert, beschrieben – und die Krise prophezeit. Mit seinem aufklärenden und aufklärerischen Journalismus hat er einen Beitrag zur Ehrenrettung des deutschen Wirtschaftsjournalismus geleistet.“

Ebenfalls am Mittwoch erhielt Sandra Stalinski den Pater-Wolfgang-Seibel-Preis 2010 in der Kategorie „Print/online“ für eine Serie von Porträts auf der Nachruf-Seite des Tagesspiegel. Tsp

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