Medien : "Berliner Zeitung": Strenger Sparkurs: Tageszeitung kündigt Reportern

jbh

In der Redaktion der "Berliner Zeitung" sind zwei betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen worden. Dies bestätigte Torsten-Jörn Klein, Geschäftsführer des Berliner Verlages. "Der Reporterpool ist damit aufgelöst." Er habe das Haus einer Effizienzanalyse unterzogen. "Es wird ein sehr strenger Sparkurs gefahren. Die Etats in allen Verlagsbereichen und Redaktionen sind gekürzt worden." Dem Branchendienst Promedia hatte Klein gesagt, dass die "Berliner Zeitung" weiter "ein höheres Redakteursbudget als zum Beispiel der Tagesspiegel hat, obwohl sie nur sechsmal in der Woche erscheint." Die Bekanntgabe der Kündigungen hat in der Redaktion zu Unruhe und Unmut geführt, weitere Schritte würden erwartet. Der Vertrag mit Chefredakteur Martin E. Süskind, er läuft bis Ende 2002, soll im November zur Verhandlung anstehen.

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