Bilanz : RTL zufrieden mit seiner Hartz-IV-Doku

Vier Cent blieben Torsten Miesler am Ende übrig. In einem Selbstversuch hatte der RTL-Reporter zuvor einen Monat lang von 345 Euro gelebt – dem offiziellen Hartz-IV-Satz.

Vier Cent blieben Torsten Miesler am Ende übrig. In einem Selbstversuch hatte der RTL-Reporter zuvor einen Monat lang von 345 Euro gelebt – dem offiziellen Hartz-IV-Satz. Über das Experiment berichtete der Kölner Privatsender in 100 Beiträgen in den aktuellen Informationsformaten von „Punkt 6“ bis zum „Nachtjournal“. RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel zog am Mittwoch in Berlin eine positive Bilanz. Er sagte, das Projekt sei sowohl in den Sendungen als auch im Internet sehr gut angekommen. Die Zuschauer hatten die Möglichkeit, in einem Blog direkt mit dem Hartz-IV-Reporter zu diskutieren. Anfang Juli möchte RTL in ähnlicher Form eine „Ausbildungsplatz-Offensive“ starten. Dabei sollen fünf Jugendliche bei ihrer Suche nach einer passenden Stelle begleitet und durch Experten beraten werden. Nach den Worten von Chefredakteur Kloeppel sollen darüber hinaus auch in Zukunft vermehrt soziale Themen wie Bildung und Migration in den aktuellen Formaten von RTL ihren Platz finden. psil

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