Bis Ende Januar 2013 : Fristverlängerung für "Frankfurter Rundschau"

Die Zeit drohte knapp zu werden. Bis Ende des Jahres hätte die insolvente "Frankfurter Rundschau" einen neuen Investor finden müssen, sonst wären ihr die liquiden Mittel ausgegangen. Jetzt gibt es Aufschub.

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Die insolvente "Frankfurter Rundschau" hat mehr Zeit bekommen, um einen neuen Investor zu finden. Bis Ende 2013 soll der bisherige Geschäftsbetrieb nun weiterlaufen. Darauf haben sich die beiden Gesellschafter der „Rundschau“, die Mediengruppe M. DuMont Schauberg und die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg), am Donnerstag mit dem Insolvenzverwalter geeinigt. „Wir haben damit das Erforderliche getan, um - von unserer Seite - den vom vorläufigen Insolvenzverwalter betriebenen Investorenprozess konstruktiv zu begleiten", teilten die beiden Gesellschafter in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Donnerstagabend mit. Ursprünglich war die Frist bis Ende des Jahres angesetzt, der "Rundschau" wären dann die liquiden Mittel ausgegangen. Aus der Kanzlei des Insolvenzverwalters Frank Schmitt, Schultze & Braun heißt es, dass die Gespräche mit den möglichen Investoren "auf Hochtouren laufen." Zu ihnen sollen die Verlage der "Süddeutsche Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gehören. Beide Verlage haben ihr Interesse bisher allerdings nicht bestätigt. sop

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