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Medien : Blaue Augen, überall

Der Box-Sport garantiert hohe Quoten: Jetzt steigt auch Pro 7 in den Ring

Joachim Huber,Kurt Sagatz

Ob Box-Weltmeister Nikolai Walujew heute Abend in Basel die WBA-Titelverteidigung gegen den Amerikaner Jameel McCline nun gelingt oder nicht, eines steht schon jetzt fest: Der Kampf der Riesen ist ein TV-Kassenschlager sondergleichen. 64 Fernsehstationen aus aller Welt werden das Schwergewichts-Duell übertragen. In Deutschland zeigt die ARD den Fight.

So viel Gewicht, wie diese beiden Boxer mit 269 Kilo auf die Waage bringen, hatte der Box-Sport im deutschen Fernsehen selten zuvor. Denn nach ARD, ZDF, RTL und Eurosport ist in dieser Woche auch Pro 7 in den Ring gestiegen. Der Münchner Privatsender kooperiert mit dem Box-Promoter Spotlight und wird erstmals Live-Sport übertragen.

Entsprechend wird bei Pro 7 geklotzt und nicht gekleckert. Bis zum Mai finden zunächst an drei Freitagabenden „ProSieben Fight Nights“ jeweils zur Prime Time ab 20 Uhr 15 statt. Vier deutsche Talente sollen dem Sender als „Box-Gesichter“ ein Profil geben. Den ersten Box-Abend zeigt der Sender am 16. Februar aus Köln. Die Hamburgerin Susi Kentikian (14 Kämpfe, 14 Siege) wird gegen die ungeschlagene Carolina Alvarez aus Venezuela um den WBA-Weltmeistertitel im Fliegengewicht boxen. Der Schweriner Sebastian Zbik (16 Kämpfe, 16 Siege) will WBO-Interkontinental-Meister im Mittelgewicht werden und nimmt es mit Alfonso Mosquera aus Panama auf. Zudem klettern Schwergewichtler Sebastian Köber (sechs Kämpfe, sechs Siege) und Vitali Tajbert (neun Kämpfe, neun Siege) in den Ring.

Parallel zu den Veranstaltungen auf Pro 7 hält Spotlight am Vertrag mit seinem bisherigen TV-Partner Eurosport fest. „Es werden nur weniger Veranstaltungen als bisher. Wir planen vier Box-Abende bei Eurosport“, sagte Spotlight-Chef Dietmar Poszwa. Mit Show-Boxen hatte Pro 7 bislang den höchsten Marktanteil in der Sendergeschichte erzielt: 55 Prozent der TV-Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe schalteten den Kampf von TV-Moderator Stefan Raab gegen Weltmeisterin Regina Halmich ein. Halmich, die nach Ende ihrer Laufbahn im November eine TV-Karriere anstrebt, soll die Übertragungen als Kommentatorin begleiten.

Für den Kölner Sender RTL, der im vergangenen Jahr erfolgreich in den TV-Boxring zurückgekehrt ist, ändert sich durch den neuen Box-Konkurrenten Pro 7 nichts. Die letzte Instanz sei ohnehin der Zuschauer und der habe zuletzt eindeutig „für die RTL-Strategie der großen Namen und großen Kämpfe“ votiert, sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe selbstbewusst. Dazu hat er auch allen Grund. Am 10. März überträgt der Sender aus Mannheim den Schwergewichtskampf von Wladimir Klitschko gegen Ray Austin. Am 21. März folgt der Comeback-Kampf von Henry Maske gegen den US-Boxer Virgil Hill in München.

Übrig bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Was ist mit dem von den Boxfans so sehnlich erwarteten Kampf aller Kämpfe zwischen Klitschko und Walujew, dem so genannten Vereinigungskampf der beiden Boxverbände IBF und WBA? „Auf diesen Kampf warten alle, wir auch“, sagt RTL-Sportchef Loppe. Das Problem daran: RTL ist per Vertrag mit Klitschko verbunden, Walujew über Team Sauerland mit der ARD. „Wir würden uns an einer Problemlösung gerne beteiligen“, kann Loppe nur anbieten. Dieser Kampf, mit der wahrscheinlichen Quote eines Fußball-WM-Spiels, wird für jeden Sender teuer.

Wie erfolgreich TV-Boxen sein kann, hat das RTL-Comeback gezeigt. Der erste Kampf nach sechs Jahren Abstinenz des Senders zwischen Wladimir Klitschko und Calvin Brock kam auf einen Marktanteil von 66 Prozent und auch der Knockout von Axel Schulz durch Brian Minto in der sechsten Runde sahen Ende November sahen elf Millionen Deutsche, was einem Markanteil von über 48 Prozent entsprach. Übertragungen von Box-Kämpfen zählen in Fernseh-Deutschland mittlerweile zu den „Top 3 “ bei den Einschaltquoten neben Fußball und Formel 1. So ist sich Fernsehmann Loppe sicher, dass die Kämpfe Klitschko/Austin und Maske/Hill beim Zuschauer ein „außerordentliches Interesse“ generieren werden.

Der TV-Run auf den Boxsport treibt die Sender an. Das ZDF und die Universum Box-Promotion haben ihre Zusammenarbeit vorzeitig verlängert, und zwar über 2007 hinaus für weitere drei Jahre bis 2010. Damit sei gewährleistet, sagt ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz, „dass bei unseren Box-Übertragungen auch weiterhin der Sport im Vordergrund stehen wird.“ Merke: Die Rummel-Boxerei findet bi den anderen Sendern statt, im eigenen gibt’s nur Sport ohne Spektakel.

„Boxen im Ersten“, ARD, 22 Uhr 30

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