Medien : Boulevard Maischberger

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Sandra Maischberger soll im kommenden Jahr eine Talkshow in der ARD bekommen. Winfried Bonk, Leiter des Programmbereichs Fernsehfilm und Unterhaltung beim zuständigen Westdeutschen Rundfunk (WDR), bestätigte „Verhandlungen mit Maischberger über ein neues Talkformat in der ARD“. Bonk ist über einen positiven Abschluss „im Herbst sehr optimistisch“. Zu den Spekulationen, Maischberger solle Alfred Biolek bei „Boulevard Bio“ ablösen, sagte Bonk, dass da kein direkter Zusammenhang bestehe. Alfred Biolek werde nach der Sommerpause entscheiden, ob er im Jahr 2003 seine Sendung fortsetzen werde, sagte Bonk. Biolek habe stets Jahresverträge abgeschlossen. Macht Biolek nicht weiter, dann könnte Maischberger „mit einer ganz neuen Sendung“ an den „Bio“-Platz am Dienstag rücken. Bleibt Biolek, dann würde für den Maischberger-Talk ein anderer Sendeplatz gefunden. Nach Bonks Angaben verhandelt der WDR sowohl mit Bioleks Produktionsfirma Pro GmbH als auch mit Sandra Maischberger. Welche Sendung die Talkerin schließlich machen werde, sei noch nicht fixiert: „Über ungelegte Eier rede ich nicht“, sagte Bonk. Nach WDR-Angaben sei ein Vorvertrag mit Maischberger unterschrieben.

Als sicher gilt, dass Sandra Maischberger auch im kommenden Jahr mit ihrem täglichen Talk auf n-tv zu sehen sein wird. Das sagte n-tv-Chefredakteur Helmut Brandstätter. Er sagte weiter, es handele es sich hier wie auch bei anderen Meldungen der Vergangenheit um „ungelegte Eier“. Maischberger hatte zuletzt mit einem Interview für Aufsehen gesorgt, bei dem sich die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit schwere Verbrennungen im Gesicht sowie die so genannte Schneeblindheit zuzog. Der Fernsehsender n-tv hatte Vorwürfe zurückgewiesen, wonach Scheinwerfer bei dem Interview für die Verletzungen verantwortlich sein könnten.Joachim Huber

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