Medien : Bundesweite Razzia wegen Foht-Affäre

In der Affäre um den entlassenen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht hat die Staatsanwaltschaft Leipzig am Donnerstag eine bundesweite Durchsuchungsaktion gestartet. „Wir ermitteln gegen sechs Beschuldigte wegen Betrugs, Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit“, sagte Ricardo Schulz von der Staatsanwaltschaft Leipzig. Es seien insgesamt 24 Objekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Bayern durchsucht worden. Namen und Einzelheiten zu den Betroffenen wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekannt geben. Foht soll mehrfach von TV-Produktionsfirmen Zuschüsse oder Darlehen für MDR-Produktionen eingefordert haben. Außerdem soll er sich größere Geldbeträge geliehen haben. Konkret wegen Bestechlichkeit ermittelt die Staatsanwaltschaft in vier Fällen gegen Foht. Die vom Unterhaltungschef verlangten „Produktionsvorschüsse“ oder Darlehen an dritte Firmen sollen in Wahrheit Schmiergelder gewesen sein. dpa/Tsp

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