Medien : Bush verhindern

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Bush, der am 11. September 2001 noch Minuten nach den Anschlägen in New York in einem Kindergarten in Florida sitzt und aus einem Kinderbuch vorliest. Bush, der bei einem Fernsehinterview auf einem Golfplatz den Kampf gegen den Terrorismus ankündigt. Michael Moore braucht in seinem Dokumentarfilm „Fahrenheit 9/11“ nicht viel zu erklären, die Bilder allein schaden dem USPräsidenten genug. In Cannes gewann der Film die Goldene Palme. Dem erklärten Bush-Gegner war es wichtig, den Film noch vor der Präsidentschaftswahl ins Fernsehen zu bekommen. In den USA war das unmöglich, die Film-Riesen Disney, Viacom und Time Warner wollten die Dokumentation im Sommer sogar aus den US- Kinos fernhalten. Ohne Erfolg, ein unabhängiges kanadisches Studio brachte „Fahrenheit 9/11“ schließlich in die Kinos, wo die Dokumentation bislang rund 120 Millionen Dollar einspielte. Für die frühe Ausstrahlung im deutschen Fernsehen verzichtete Moore sogar auf eine Oscar-Nominierung. Macht nichts, er hat ja schon einen für „Bowling for Columbine“. chic

„Fahrenheit 9/11“: 20 Uhr 15 auf Pro 7 und am morgigen Dienstag um 23 Uhr 20 auf Sat 1

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