Medien : Chancen mit dem Web 2.0

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Herr Fränkl, worüber haben Sie sich in dieser Woche am meisten geärgert?

In allen Medien sieht man streitende Politiker, Reförmchen, faule Kompromisse. Dabei hatte man der großen Koalition zugetraut, Reformen konsequent durchzuführen. Die „Reform-Schwalbe“ wurde Merkel auf Spiegel Online genannt. Anders Bundestrainer Jürgen Klinsmann. In einem Internetforum haben über 50 000 User abgestimmt. 92 Prozent wollen, dass Klinsmann Bundestrainer bleibt. So eine Zustimmung würde ich gerne für ein Reformkonzept in der Politik sehen.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Die „Financial Times Deutschland“ hat sich des Themas Web 2.0 in einer Serie angenommen. Mit Social Networking bezeichnet man Online-Communities, in denen sich Gleichgesinnte vernetzen können. Die Chancen, die sich hieraus für User und die Internetbranche ergeben, sind enorm. Einige „alte Medien“ verstehen schon jetzt, aus dieser Entwicklung neue Geschäftsmodelle zu schaffen.

Charles Fränkl ist

seit Dezember 2005 Geschäftsführer

von AOL Deutschland.

Zuvor arbeitete er bei Vodafone und E-Plus. Im Internet ist Fränkl zu finden unter

www.charles-blog.com

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