Medien : Christiansen erhält Avatar in „Second Life“

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Den Blick durch große Fensterfronten sind die Zuschauer von „Sabine Christiansen“ seit vielen Jahren gewohnt. Durch große Panoramafenster können sie Ende nächster Woche auch in Christiansens internationalem Talk „Global Players“ blicken, allerdings nicht im Fernseher auf CNBC, sondern in der virtuellen Welt von „Second Life“. Dort darf der Christiansen-Fan mit seinem virtuellen Körper – Avatar genannt – auf einer blauen Couch Platz nehmen, um Sabine Christiansen, ebenfalls als Avatar, im Gespräch mit ihren Gästen zu beobachten. „Ich bin gespannt, ob die Mitspieler im Internet, die die Inhalte der Show mitbestimmen können, vielfältige Vorschläge einreichen“, sagte die TV-Moderatorin, die ihre ARD-Sendung im Juni an Anne Will abgeben wird. In der ARD bleibt sie über ihre Zeit bei „Sabine Christiansen“ hinaus präsent. Anfang 2008 will sie mit einer Sondersendung wieder auftreten. „Dabei handelt es sich aber um keinen Talk“, hatte sie dpa auf dem Fernsehfachmarkt MIP TV in Cannes gesagt.

Die Online-Welt „Second Life“ mit ihren inzwischen 5,6 Millionen Nutzern weltweit wird immer multimedialer. Erste Videos hatte die Agentur Reuters vor Monaten in ihrer virtuellen Dependance gezeigt, aus Deutschland hat sich der WDR mit „Echt Böhmermann“ in die virtuelle Welt vorgewagt. Zuletzt hatte die TV-Produktionsgesellschaft Endemol angekündigt, mit dem Videospielehersteller Electronic Arts TV-Shows wie „Big Brother“, „Deal or No Deal“ und „Fame Academy“ in einer eigenen Internet-Welt namens „Virtual Me“ zu veranstalten. Um sich in den virtuellen Welten bewegen zu können, werden ein leistungsstarker Computer sowie eine schnelle Internet-Verbindung benötigt.sag

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