COMPUTER Frage : an Lutz Treutler < i>Geschäftsführer Com.Box

Online ohne DSL- geht das noch?

an Lutz Treutler

Viele neue Notebooks gehen inzwischen nur noch über ein Wireless-LAN ins Internet, aber ich will mir keinen DSL-Anschluss anschaffen. Was muss ich beachten, wenn ich mir heute ein Modem kaufen will, und welche Tarife kommen für mich infrage?

Vorweg: Mit einem Notebook über WLAN ins Internet zu gehen ist die zweitbeste Lösung. Der Anschluss per LAN-Kabel über den DSL-Router ist vorzuziehen.Es gibt viele Möglichkeiten, ins Internet zu kommen. In vielen Gebieten kann man sich einen Breitbandzugang mittels ADSL, SDSL, VDSL, TV-Kabel, UMTS, Satellit, (offene) WLAN-Stadtnetze und weiteren Alternativen aussuchen. Auf dem Land ist die Auswahl oft sehr eingeschränkt, bis herunter zur ursprünglichen schmalbandigen Analog- oder ISDN-Verbindung. Sie meinen, die Vorteile eines Breitbandanschlusses nicht zu brauchen, und wollen sich über Ihre Telefonleitung und einen Internet-Provider (ISP) ins Internet einwählen und die Telefonkosten für jede Verbindung zum ISP tragen. Das dafür benötigte Modem ist in den meisten Laptops bereits eingebaut. In Ihren Desktop-PC können Sie eine Modemkarte einbauen oder ein externes Modem anschließen. Ratgeberseiten im Internet enthalten Tarifrechner für Schmalband- (und Breitband-)Verbindungen sowie Informationen zu Hardware, Kosten und Aktionsangeboten. Gehen Sie dafür zum Beispiel auf www.teltarif.de/internet.

Ich empfehle Ihnen jedoch, noch einmal über einen DSL-Anschluss nachzudenken. Sie verzichten mit einer, mit Verlaub gesagt, „antiquierten“ Schmalband-Lösung auf die Nutzung vieler Internet-Angebote, die in den vergangenen 15 Jahren entwickelt wurden, und Sie werden schnell wegen des quälend langsamen Aufbaus von Internetseiten frustriert sein.

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