Daily Soap : „Verbotene Liebe“ als Weekly

Noch mehr Glamour soll die "Verbotene Liebe" retten: Die kriselnde ARD-Soap wird nun doch fortgesetzt - wöchentlich.

Gabriele Metzger
Gabriele MetzgerFoto: ARD/Anja Glitsch

Verlängerung: Das Erste baut die tägliche Soap „Verbotenen Liebe“ zu einer Weekly um. Voraussichtlich ab Ende Februar 2015 ist eine Fortsetzung als wöchentliche Serie geplant. Im Juli hieß es noch, die Serie werde nach 19 Jahren Ende Dezember eingestellt. Anstelle von „Verbotene Liebe“ soll das interaktive „Quizduell“ mit Jörg Pilawa rücken, welches schon im Mai dieses Jahres ausprobiert wurde. Pilawa hatte trotz diverser Pannen mehr Zuschauer als „Verbotene Liebe“. Der Anfang vom Ende, das von der ARD nun offenbar noch hinausgezögert wird. Zunächst sind nur 15 Folgen im 48-Minuten-Format geplant, die freitags um 18 Uhr 50 ausgestrahlt werden sollen, auf jenem Sendeplatz, auf dem sich der Sender aktuell an der Etablierung einer Comedy-Schiene versucht.

„Mit dem Beschluss, die tägliche Ausstrahlung von ,Verbotene Liebe’ zu beenden, begann die Arbeit an einer Weekly“, sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres. Auch der Produzent Grundy Ufa hatte bekundet, an dem Format, das immer noch zahlreiche Fans hat, festhalten zu wollen. „Von der Redaktion und der Produktion wurde ein überzeugendes Konzept entwickelt, das mehr Spannung und Glamour verspricht.“ Laut ARD-Vorabendkoordinator Frank Beckmann gehe es auch im neuen Gewand um Intrigen, Leidenschaft und große Gefühle. Als Weekly soll „VL“ den Kern der Marke mit frischen Impulsen wie der neuen Hauptfigur Mila von Draskow verbinden. Wer diese Figur spielen wird, ist nicht bekannt. Eine zentrale Rolle wird weiterhin die Familie von Lahnstein spielen. Sicher auch Gabriele Metzger als Charlie Schneider, seit fast 20 Jahren Protagonistin der Serie. Neben „Verbotene Liebe“ soll es 2015 eine weitere Weekly im Vorabendprogramm geben. An einem Spin-Off von „In aller Freundschaft“ wird gearbeitet. Im Unterschied zu „VL“ hat die Krankenhausserie im Abendprogramm kein Quotenproblem. meh

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