Der Ball ist ECKIG : Frauen erobern Männerfußball

Mehr Frauen als Männer verfolgen die Fußball-Europameisterschaft. Das muss Folgen für die WM 2010 haben.

Joachim Huber

Und jetzt zu den Fakten, meine Herren. Bei der Fußball-Europameisterschaft der Männer sitzen mehr Frauen vor dem Fernseher. Beim Halbfinale Deutschland gegen die Türkei lautete der Endstand: 14,15 Millionen Frauen zu 13,45 Millionen Männer. Das muss Konsequenzen für die WM 2010 haben.

1. Monica Lierhaus gibt die Position der Mannschaftsquartier-Beobachterin wieder an Waldemar Hartmann ab. Lierhaus kommentiert die Live-Spiele.

2. „Waldis Club“ wird aufgelöst. Es übernimmt Alice Schwarzer. Titel: „Alice’s Restaurant“. Schwarzer lädt zur Hälfte Frauen und auf jeden Fall ihre „Emma“-Beinahe-Nachfolgerin Lisa Ortgies ein. Das bringt ordentlich Stimmung.

3. Oliver Pocher wird, was er längst ist: Fan. Für das Erste wird Désirée Nick böse lustig, im Zweiten ersetzt Anke Engelke Ingolf Lück und Guido Cantz und Mike Krüger und Oliver Welke.

4. Die Expertise: Birgit Prinz kommt für Gevatter Netzer. Prinz ist Rekordnationalspielerin und zweimalige Weltmeisterin (was Netzer nie geschafft hat).

5. Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin und lernt für jeden Stadionbesuch rhythmisch Klatschen. Sollte Gesine Schwan Bundespräsidentin werden, wechselt sie sich mit Merkel beim Schweini-Busseln ab.

So, Männer, und jetzt werdet mal schön Fußball-Europameister. Die Frauen warten schon. Joachim Huber

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