Medien : DER FERNSEH Tipp

„Flug 93“ – ZDF 20 Uhr 15. Deutsche Erstausstrahlung. Niemand wird jemals genau wissen, was am 11. September 2001 in den Terrorflugzeugen passierte. Bekannt ist: an diesem Tag rasten zwei Jets in die Türme des World Trade Centers, einer stürzte ins Verteidigungsministerium in Washington – und ein viertes Flugzeug zerschellte in einem Waldstück in Pennsylvania. Bekannt ist auch: die Passagiere dieser Boeing 757 leisteten ihren Entführern erbitterten und tödlichen Widerstand. Ihr Flug, der über eine Stunde nach dem Einschlag des ersten Flugzeuges in die New Yorker Türme endete, wurde vom britischen Regisseur Paul Greengrass rekonstruiert – auf glaubhafte Weise, wie das ZDF in seiner Programmankündigung hervorhebt. Greengrass hat Erfahrung in der Darstellung von Terrorhandlungen, sowohl fiktiven wie in „Die Bourne Verschwörung“ und „Das Bourne Ultimatum“ als auch realen Gewaltakten wie in „Bloody Sunday“, in dem er das blutige Ende eines Protestmarsches in der nordirischen Stadt Derry im Jahr 1972 nachzeichnet. „Flug 93“ spielt in Realzeit. Viele Darsteller des Films sind Laien. Der Pilot steuert auch außerhalb des Films ein Flugzeug, zwei Stewardessen gehen diesem Beruf auch sonst nach. Der Fluglotse, ein Militärexperte und andere Personen des Films hatten am 11. 9. Dienst und spielen sich somit selbst. Genau wie sie wussten Besatzung und Fluggäste von „Flug 93“ an jenem Dienstag, was passieren würde, da sie über ihre Handys in Kontakt mit der Außenwelt standen. Nach dem Film sendet das ZDF um 21 Uhr 55 noch „Flug 93 – Die Dokumentation“. sag

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