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Übel gelaunt. Schotty arbeitet gegen seine Nikotinsucht an. Foto: NDR
Übel gelaunt. Schotty arbeitet gegen seine Nikotinsucht an. Foto: NDRFoto: NDR/Thorsten Jander

Der Tatortreiniger – NDR, 22 Uhr. Das neue Jahr fängt gut an. Mit Bjarne Mädel als Tatortreiniger Heiko „Schotty“ Schotte, der als Gebäudereiniger, mit Spezialisierung zum Tatortreiniger, Spuren des Ablebens von Menschen an Tatorten beseitigt. Dabei kommen die eigentlichen Kriminalfälle nur am Rande vor, der Schwerpunkt wird auf kammerspielartige Szenen gelegt, mit viel Situationskomik garniert, die sich daraus ergibt, dass Schotty auf ihm völlig fremde Hinterbliebene und Bekannte der Mordopfer trifft.

Schon die ersten vier Folgen von „Der Tatortreiniger“ haben Fernsehpublikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Die Serie, zu der Mizzi Meyer die Bücher geschrieben hat, ist mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet worden. Drei neue Episoden hat das Team rund um Bjarne Mädel im Sommer abgedreht, nun sind sie am Mittwoch gleich mit einer Doppelfolge und Donnerstag im NDR zu sehen. In „Über den Wolken“ arbeitet Schotty übel gelaunt gegen seine Nikotinsucht an, während ein Axtmörder an den Tatort zurückkehrt, um über Schuld und Sühne zu philosophieren. Warum das Ganze weiter im Dritten versteckt wird, dürfte klar sein: damit nicht so auffällt, wie bieder, wie einfallslos das ARD-Programm drumherum ist. meh

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