Der Knopf zum Glück : Facebook mit neuem „Sende“-Button

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Per Knopfdruck können Facebook-Nutzer künftig Artikel, Videos und Bilder von externen Websites an einzelne Facebook-Freunde oder Facebook-Gruppen schicken. Der sogenannte „Sende“-Button, den das soziale Netzwerk am Montagabend in seinem Blog vorstellte, soll offenbar eine Alternative zum „Gefällt mir“-Button sein. Durch ihn waren bisher Artikel, Fotos oder Videos, die per „Gefällt mir“-Button bewertet wurden, für alle Kontakte auf der eignen Profilseite sichtbar. Mit dem neuen „Sende“-Button kann der Kreis, an den die Empfehlung gehen soll, künftig selbst bestimmt werden – und außerdem auch dann zum Einsatz kommen, wenn die Seiten dem Nutzer nicht gefallen.

Klickt er auf den Button, öffnet sich ein Fenster, in dem die Empfänger ausgewählt und eine Nachricht zum Link hinzufügt werden kann. Der „Sende“-Button funktioniert damit ähnlich wie die Möglichkeit „Weiterempfehlen per Mail“, die viele Websites bereits eingebaut haben. Sie könnte durch den neuen Facebook-Button womöglich bald ersetzt werden und hilft dem sozialen Netzwerk, die klassische Kommunikation per E-Mail überflüssig werden zu lassen. Facebook arbeitet daran, dass Nutzer künftig weitgehend nur noch über das Netzwerk kommunizieren.

Die neue Funktion ist weltweit nutzbar. 50 Websites sind zum Start dabei, darunter auch Medien wie das „Wall Street Journal“, die „Washington Post“, die „Huffington Post“, die Seite people.com und die deutsche Website mtv.de.

Außerdem gab Facebook, das mit rund 600 Millionen Mitgliedern das größte soziale Netzwerk weltweit ist, eine weitere Neuerung bekannt. Bei den FacebookGruppen, von denen es inzwischen 50 Millionen gibt, können nicht nur einzelne Fotos, sondern komplette Fotoalben nur für die Mitglieder der jeweiligen Gruppe sichtbar gepostet werden. Zusätzlich ist es möglich, Fragen an die Gruppe zu stellen. Auf die Kritik von Nutzern wurde reagiert, denn künftig sollen Gruppen-Fotos nicht mehr für Nicht-Freunde sichtbar sein. Möchte jemand in die Gruppe aufgenommen werden, muss dies vom Administrator der Gruppe bestätigt werden. sop

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