Medien : Der Tagesspiegel

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ZU MEINEM ÄRGER

Frau Wedekind, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Über die Fielding Borer/Borer-Fielding- Schwemme auf allen Kanälen und in allen Blättern (inklusive der Feuilletons der respektablen Tagespresse). Der Gipfel: Die Talkshow am Montag bei „Beckmann“. Ein Talkmaster, der einen Gast schiere Selbstpropaganda machen lässt und eine ergebene Ehefrau, die „merkwürdig steif und abwesend“ keinen geraden Satz über die Lippen bringt. Eine solche Performance haben die beiden schlicht und einfach nicht nötig. Der Ex-Botschafter und seine Frau scheinen nicht die besten Image-Berater zu haben. Give them a break: Nichts würde den Medien und dem Paar besser zu Gesicht stehen, als eine Fielding Borer/Borer-Fielding-Pause. Noch mehr Society: Da war dann auch noch dieser „Spiegel“-Artikel über Adel in Berlin. Vom „Spiegel“ – von wem denn sonst – hätte ich eine schärfere Analyse erwartet.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Richtig anregend fand ich einen Reisebericht in der „Welt“ vom Freitag über die eigene Stadt, Berlin als Stadt am Wasser. Hat mir Spaß gemacht und Lust, auf frühsommerliche Entdeckungsreise zu gehen.

Beate Wedekind organisiert gesellschaftliche Ereignisse wie „Die Goldene Kamera“ in Berlin oder den „Laureus World Sports Award“ in Monte Carlo.

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