Medien : Der Tagesspiegel

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ZU MEINEM ÄRGER

Herr Wallrabenstein, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Dass Sabine Christiansen für ihr Interview mit dem britischen Premierminister Tony Blair in den Medien kritisiert wurde. Endlich mal eine Moderatorin, die ihre Gäste ausreden lässt. Bei ihr kann man als Gast zumindest mal einen zusammenhängenden Gedanken formulieren.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Gefreut habe ich mich über die Headline der „Bild“-Zeitung am Donnerstag zur dümmlichen Diskussion, ob Jens Riewa nun Sex mit Michelle hatte oder nicht. „Ist die Granate gar nicht explodiert“ – das hätte die „taz“ auch nicht besser gekonnt!

Axel Wallrabenstein ist Chef der PR-Agentur Publicis, die unter anderem bei den letzten Berliner Senatswahlen die Werbeagentur der CDU war.

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