Medien : Der Tagesspiegel

NAME

Herr Roth, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Dass die Ehepaare Effenberg und Strunz ihre Privatangelegenheiten in dieser Form in Talkshows und Boulevardblättern wie „Bild“ ausbreiten. Privates gehört dahin, wo es herkommt, nämlich in den privaten Bereich. Diese Personen des so genannten „öffentlichen Lebens“ müssen nicht vor den Medien geschützt werden, denn sie sind selbst bereit, die dicksten Köder auszulegen.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Orignell fand ich die Aufmacherseite der „taz“, die unter dem Stichwort „Bushs historische Rede“ die erste Seite komplett freigelassen hat. Das war vom Editorial eine kreative Idee, die zeigt, wie man ohne Worte Aussagen macht.

Thomas Roth ist Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und Moderator des „Berichts aus Berlin“.

0 Kommentare

Neuester Kommentar