Diana-Film : Ein Leben, wie es im Buche steht

Zum zehnten Todestag zeigt N24 einen Diana-Spielfilm, der das Leben der Prinzessin aus der Sicht eines Londoner Gesellschaftsjournalisten erzählt, der ihre Biographie verfasst.

Der zehnte Jahrestag des Todes von Prinzessin Diana wirft seine Schatten voraus. Bemerkenswert in der Flut der Erinnerungssendungen: Der Sender N24, der sonst für Nachrichten und Dokumentationen bekannt ist,wagt sich auf ungewohntes Terrain und zeigt einen Diana-Spielfilm. Im Zentrum von „Diana – Meine Geschichte“ steht der bekannte Londoner Gesellschaftsjournalist Andrew Morton (Paul McGann), der während der Recherche zu einer Marylin-Monroe-Biographie von einer Kontaktperson brisantes Material zugespielt bekommt. Auf mehreren Audiokassetten beichtet Diana ihre traurige Lebensgeschichte. Morton soll daraus eine Biographie schreiben, die endlich die „wahre Geschichte“ der Princess of Wales erzählen soll. Obwohl sein Verleger zunächst die Echtheit der Bänder anzweifelt, und trotz Intrigen von Neidern und Anfeindungen sogar aus dem Umfeld der Royals, gelingt es Morton, das Buch zu veröffentlichen. Das Enthüllungswerk wird nicht nur zur meistverkauften Biographie aller Zeiten, es löst auch einen Skandal im Königreich aus.

Der Film ist durchaus spannend gemacht, wenngleich er nicht die Qualität eines richtigen Kinofilms hat. Hervorzuheben ist vor allem die neue Perspektive, denn Dianas Leben wird aus dem Blickwinkel ihres Biographen gezeigt. Die Prinzessin selbst wird nicht von einer Schauspielerin verkörpert. Sie ist nur in Originalszenen zu sehen. (psil)

„Diana - Meine Geschichte“, N24, 22:05 Uhr

0 Kommentare

Neuester Kommentar