Medien : Die Macht in uns

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ErzwoDezwo, Rasender Falke und Darss Vader – als Star Wars (Entschuldigung: Krieg der Sterne) 1978 auch in die deutschen Kinos kam, wurden hier zu Lande die hässlichen Anglizismen noch brav ins Hochdeutsche übersetzt – da passte R2-D2, Millennium Falcon und Darth Vader noch nicht ins Programm. Gleichwohl: Lange vor der Generation Golf gab es die Generation Skywalker, und einer von ihnen war Constantin Gillies (nicht zu verwechseln mit Florian Illies), der nun – Lichtjahre später, aber genau pünktlich vor der Vollendung der Sternenkriegssaga mit Episode III als letztem noch fehlenden Teil – sein Buch „Die Macht mit uns – Star Wars und die Folgen“ verfasst hat. In vielen kleinen Geschichten zeigt er, wie die Macht über die letzten 30 Jahre in alle Winkel der Erde vorgedrungen ist und so zum allgemeinen Kulturgut wurde – bis hin zu Bart Simpson und Wolfgang Clement. Vor allem die kritische Distanz, mit der der Ex-Jedi sowohl die Aktivitäten der Fans als auch die Merchandising-Fabrik von George Lucas beschreibt, unterscheidet dieses Buch von vielen anderen Star- Wars-Gebetbüchern. sag

Constantin Gillies: „Die Macht mit uns – Star Wars und die Folgen“: Rowohlt, 9 Euro 90.

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