Medien : Die Technik in den Hintergrund verbannt

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Das Prinzip teilt es sich mit den anderen Messaging-Programmen – und dennoch wird sich das Programm ComBots nach seinem offiziellen Start zur Funkausstellung deutlich von seinen Konkurrenten unterscheiden.

Die Entwickler des gleichnamigen Karlsruher Unternehmens (früher Web.de) haben mit Millioneninestitionen ein Programm entwickelt, dass die Technik vollständig in den Hintergrund verbannt. An die Stelle der sonst üblichen Menüs und Befehlsknöpfe treten bei ComBots so genannte Charaktere, auch Avatare genannt. Jeder Charakter steht für eine Person, und wenn man dieser Person beispielsweise ein Foto schicken will, muss man es nur noch auf den Charakter ziehen. Auf diese Art lassen sich beliebige Dateien oder ganze Ordner versenden. Derzeit arbeitet das System im Probebetrieb mit Testnutzern, der Start ist für den 1. September vorgesehen.

Nachrichten können bei ComBots auch Sprachaufzeichnungen oder sogar Videobotschaften enthalten. Sind beide Seiten online, kann auch direkt per Tastaturchat kommuniziert werden oder man unterhält sich mit einem weiteren Klick über ein kostenloses Internet-Telefonat.

Über das Rechenzentrum funktioniert das Senden von Sprachnachrichten, Dateien und Ordnern bei ComBots völlig unabhängig davon, ob der Empfänger online ist oder nicht. Nutzt ein Kunde mehrere Computer, werden die jeweiligen ComBots miteinander synchronisiert.

Neue Verbindungen lassen sich über eine persönliche Einladung erstellen. ComBots basiert schließlich ausschließlich auf persönlichen Beziehungen. Jeder neue Nutzer kann den Dienst so lange wie nötig kostenlos testen, das Monatsabo soll rund zwei Euro kosten. Wann die Testphase beendet ist, entscheidet der Kunde selber. Dem Unternehmen dürfte daran gelegen sein, dass die Nutzer dies eher früher tun, denn durch die hohen Investitionen befindet sich ComBots tief in den roten Zahlen . sag

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