Medien : Die Wellen des Wannsees

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lang wollte der Kandidat der Außenwette von Thomas Gottschalks „Wetten, dass . . .?“Sendung ungewöhnlich Wasserski fahren: von einer starken Feuerwehrspritze geschoben. Dazu hatte sich der Held des Wannsee-Abends Folkert Wittenberg ein Brett auf den Rücken geschnallt und ließ sich vom Boot aus bespritzen, das ihm folgte. Doch der Versuch ging nach 18 Sekunden schief. Zitterte den Brandschützern vor so vielen TV-Kameras die Hand?

„Keineswegs“, sagt ihr Chef Willi Thul. Er leitete das kleine Team im Boot, das für die Wette auserwählt war und aus der Gemeinde Schweich bei Trier stammt. Thul selbst hatte die Hand am Sonnabend nicht an der Spritze, aber zwei seiner Männer. Und die hätten auch prima auf die Platte in der Mitte des Rückens gezielt, doch wegen des starken Wellenganges habe die Wasserpumpe plötzlich Luft gezogen. „Der Druck fiel kurz ab, der Strahl war unterbrochen, wir konnten nicht mehr zielen.“ Als das Wasser wieder kam, ging deshalb der erste Anschub daneben — Folkert Wittenberg strauchelte.

„Da fehlte uns das Quäntchen Glück“, bedauert Willi Thul. Denn zuvor hatten seine Männer die Sache insgesamt 30 Stunden lang mit dem gleichen Kandidaten auf der Mosel vielversprechend geprobt. „Es klappte zu 80 Prozent.“ Und noch kurz vor Gottschalks Sendung war bei der Generalprobe auf dem Wannsee alles bestens gelaufen. cs

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