ABSCHIED UND AUFBRUCH : Microsoft schaltet Messenger ab

Microsoft verabschiedet sich Mitte März von seinem Internet-Kurznachrichtendienst Messenger. Ab 15. März sei der Chatdienst nur noch in China, aber nicht mehr in anderen Ländern verfügbar, teilte das US-Computerunternehmen mit. Der Konzern forderte seine Nutzer auf, auf Skype umzusteigen, die Internet-Anrufplattform gehört seit gut zwei Jahren zu Microsoft. Über Skype könnten sie wie bisher Chatnachrichten verschicken oder per Video-Livestream kommunizieren. Darüber hinaus biete die Plattform „neue Wege“, um über Telefon und Tabletcomputer in Kontakt zu bleiben, erklärte Microsoft.

Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 hat sich seit dem Start Ende Oktober insgesamt 60 Millionen Mal verkauft.

Damit liege es etwa gleichauf mit den damaligen Verkäufen des Vorgängers Windows 7 vor drei Jahren, gab Microsoft bekannt. In die Summe fließen sowohl Verkäufe neuer Geräte als auch die Aktualisierung vorhandener Systeme ein.

Einige Marktforscher hatten Windows 8 zuletzt einen schleppenden Start bescheinigt. Der Software-Konzern kann sich aber keinen Flop leisten: Mit Windows 8 will Microsoft einen Fuß ins boomende Geschäft mit Tablet-Computern und Smartphones setzen, in dem bislang Apple und Konkurrent Google den Ton angeben. dpa/Tsp

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