Änderung der Privatsphäre-Einstellungen : Facebook schafft Funktion zum Schutz von Nutzerprofilen ab

Facebook schafft eine Funktion ab, mit der Nutzer bisher verhindern konnten, dass andere Mitglieder ihr Profil finden konnten - und begründet das mit den Beschwerden derjenigen, die so von bestimmten Seiten ausgeschlossen wurden.

Facebook schafft eine Funktion ab, die die Privatsphäre der Nutzer weiter einschränkt.
Facebook schafft eine Funktion ab, die die Privatsphäre der Nutzer weiter einschränkt.Foto: Reuters

Facebook schafft eine Funktion zum Schutz von Nutzerprofilen ab. Die Funktion „Wer kann Deine Chronik über den Namen finden“ werde „in einigen Tagen“ entfernt, teilte das Online-Netzwerk betroffenen Mitgliedern am Donnerstag mit. Mit einer Einstellung hatten Facebook-Mitglieder bislang verhindern können, dass andere Mitglieder ihre Profile angezeigt bekommen, wenn diese den entsprechenden Namen in das Suchfenster auf Facebook eingeben. Facebook hatte vor drei Wochen angekündigt, diese Funktion endgültig abschaffen zu wollen.

Funktion zum Schutz der Privatsphäre bei Facebook kaum genutzt

Nach Angaben Facebooks wurde die Funktion schon im vergangenen Jahr für Mitglieder entfernt, die diese nicht genutzt hatten. Nur ein „kleiner Prozentsatz“ der Mitglieder habe von der Einstellmöglichkeit Gebrauch gemacht, hatte Facebook damals mitgeteilt. Betroffene Mitglieder, welche die Funktion nutzen, würden nun bei Facebook über die Änderung informiert.

Facebook hatte seine Entscheidung damit begründet, durch die Einstellung habe sich die Funktion des Online-Netzwerks zur Mitgliedersuche teilweise „kaputt“ angefühlt. Nutzer hätten Facebook mitgeteilt, dass sie Menschen auf dem Online-Netzwerk nicht finden könnten, obwohl sie mit diesen privat bekannt seien.

Facebook steht für seine Privatsphärepolitik bei Daten- und Verbraucherschützern immer wieder in der Kritik. (AFP)

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