Billig-Subnotebook : Nachschubproblem bei Asus EeePC

Der Run auf das den 299-Euro-Laptop EeePC von Asus ist enorm. Am Donnerstag startete der flächendeckende Verkauf, die 20.000 Exemplare sind aber bereits vergriffen. Interessenten müssen sich womöglich noch länger gedulden.

Asus EeePC
Das Asus EeePC. -Foto: Promo

Es hat ein kleines Display, wenig Speicherplatz und rechnet nicht besonders schnell. Trotzdem war das Subnotebook Asus EeePC schon vor seiner Markteinführung am 24. Januar heiß begehrt. Bei den Versandhändlern gingen massenweise Vorbestellungen ein. Das Asus EeePC lockt als nur 950 Gramm schwerer, handlicher Begleiter für unterwegs und ist mit 299 sehr viel preiswerter als die vielen überzüchteten Laptops auf dem Markt. Computer-Experten sehen bereits eine neue Ära extrem günstiger Mobilrechner heraufziehen. Die Hersteller Acer, Packard Bell und Maxdata wollen ähnliche Produkte auf den Markt bringen.

Dass Asus jetzt den Anfang macht, könnte dem Unternehmen einen deutlichen Absatzvorsprung verschaffen - wenn das lästige Nachschubproblem nicht allzu viele Kunden vergrault. Eigentlich sollte das Subnotebook schon unter den Weihnachtsbäumen liegen, der Hersteller musste den Verkaufsstart aber zweimal verschieben. Weitere Geräte sollen sollen Anfang Februar ausgeliefert werden, beteuert Asus. Wie viele in der zweiten Welle auf den Markt kommen, hat das Unternehmen allerdings noch nicht bekanntgegeben.

Wer jetzt online eines der Subnotebooks ordert, dürfte seinen EeePC allerdings kaum vor März in der Post haben. Einem Amazon.de-Kunden, der vergangene Woche bestellt hatte, wurde der 19. März als voraussichtliches Lieferdatum genannt. Asus kann es sich leisten - noch sind die Konkurrenzprodukte nicht auf dem Markt. (feh)

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