COMPUTER Frage : An Lutz Treutler Geschäftsführer Com.Box

Ausdrucken ist die sicherste Methode

An Lutz Treutler

Viele Internetseiten kann ich auch dann lesen, wenn ich meine Modemverbindung bereits beendet habe, aber eben leider nicht alle. Was muss ich tun, um auch diese Seiten offline lesen zu können?

Ohne Weiteres ist es leider in vielen Fällen nicht möglich, einmal aufgerufene Webseiten danach offline zu lesen ohne in diesem Moment mit dem Internet verbunden zu sein. Sie können zwar nachsehen, welche Daten Sie von den Webseiten abgerufen haben, häufig aber nicht die kompletten Texte.

Die auf einer Webseite gespeicherten Elemente werden von den Internetprogrammen in einem speziellen Zwischenspeicher abgelegt, dem so genannten Cache. Damit vermeiden der Internet Explorer von Microsoft, der Firefox-Browser oder das Apple-Programm Safari, dass beim nächsten Besuch der selben Seiten die Dateien ein zweites Mal heruntergeladen werden müssen, weil dies die Ladezeiten unnötig verlängern würde.

In vielen Fällen reicht das, damit die Programme über den „Offlinebetrieb“ die Seiten auch ohne Zugang zum Netz anzeigen. Aber eben nicht immer. Dann bleibt nur die Möglichkeit, die Webseiten mit dem Befehl „Datei/Seite speichern unter...“ lokal auf in einem Verzeichnis auf der Festplatte abzulegen. Viel komfortabler sind spezielle Programme zum Offline-Lesen. Eines heißt HTTrack und kann über den Downloadbereich von www.chip.de herunterladen werden. „Ein besseres Tool, um vollständige Internetseiten herunterzuladen, ist uns noch nicht unter die Augen gekommen“, lobt die Zeitschrift dieses Werkzeug. Ein gutes aber kostenpflichtiges Programm ist laut „Chip“ wb2map. Es kann 30 Tage als Testversion frei genutzt werden und kostet dann 45 Euro.

Für alle Fälle: Wenn Sie eine Internetseite beweissicher verwahren wollen, bleibt Ihnen nur eines: Ausdrucken!

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E-Mail: computer@tagesspiegel.de

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