Computerfrage : Wie kommt die DVD aufs Tablet?

Tablets sind äußerst praktisch, auf ein DVD-Laufwerk muss jedoch verzichtet werden. Seine Kauf-DVDs kann man jedoch auch auf andere Weise unterwegs ansehen.

An Gerhard Ziegler
Abschiedsvorstellung: Christian Bale spielt zum letzten Mal die Rolle des dunklen Rächers.
Abschiedsvorstellung: Christian Bale spielt zum letzten Mal die Rolle des dunklen Rächers.Foto: Promo

Wie kann ich Kauf-DVDs auf meinem Tablet-PC ansehen?

Eine Möglichkeit bieten sogenannte Smart Hubs wie der SE-208BW von Samsung. Per Wireless Lan kann ein iPad oder ein Android-Tablet Verbindung zu dem Media-Server aufnehmen. Auf den Mobilgeräten wird noch eine zusätzliche kostenlose App installiert. Über diese Anwendung werden die Video- und Audiodaten von der DVD/CD auf die Mobilgeräte gestreamt. Ein Smarthub kann sogar mehrere Tablets gleichzeitig mit Inhalten versorgen. Auch zur Datensicherung lässt sich der Samsung-Hub einsetzen. Allerdings dauert es im Vergleich zu einem internen DVD-Laufwerk erheblich länger, bis man Zugriff auf die Daten des Smarthubs hat, haben Tests unter anderem der Computerzeitschrift „Chip“ ergeben.

Als zweite Möglichkeit können DVDs auf das Tablet kopiert werden. Dafür gibt es im Internet allerlei Free- und Kaufware, mit denen die DVDs auf den Computer oder das Tablet gespielt werden. Dabei werden die DVDs in ein Dateiformat umgewandelt, das sich auf Festplatte oder Stick speichern lässt. Zu finden sind diese Programme über den Suchbegriff DVD Converter. Ein Problem ist allerdings der Kopierschutz. Zwar kann der durch die Converter umgangen werden, doch das ist rechtlich problematisch. Wichtig ist, dass die umgewandelten Filme in keinem Fall weiterverbreitet werden.

Besser ist es darum, auf DVDs zu verzichten und Filme von Video-on-Demand-Portalen wie Maxdome oder Watchever zu nutzen. Achten Sie darauf dass das Portal auch einen Offlinemodus bietet. Mit dessen Hilfe können Sie eine bestimmte Anzahl von Filmen auf das Tablet laden und unterwegs abspielen. Damit sind Sie nicht auf wackelige Internetverbindungen per Mobilfunk angewiesen. Foto: Mike Wolff

– Haben Sie auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns: E-Mail: computer@tagesspiegel.de

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