Daten dauerhaft löschen : Zurücksetzen allein genügt nicht

Ein Handy sagt viel über seinen Besitzer aus. Das beste Beispiel sind die Blackberry- Smartphones. Eine Zeitlang war es allein aus Imagegründen reizvoll, zu jeder Gelegenheit seinen Blackberry zu zücken, um die neuesten Mails zu lesen. Seit dem Siegeszug des iPhones erkennt man am Blackberry jedoch wieder recht gut, wer auf ständige Mail-Erreichbarkeit angewiesen ist.

Je intensiver man sein Handy nutzt – ganz egal ob es sich nun um ein Smartphone oder ein normales Handy handelt –, desto mehr von seiner Persönlichkeit überträgt sich auf das Mobiltelefon. Und umso wichtiger ist es, wirklich alle Daten zu löschen, bevor man es nach dem Kauf eines neuen Handys weitergibt.

Smartphones wie zum Beispiel ein iPhone oder ein Handy mit Android-Betriebsystem machen es den Nutzern sehr einfach, die Geräte so zurückzusetzen, dass nur noch ausgewiesene Experten die sensiblen Daten zurückholen könnten. Im Android-Menü gibt es beispielsweise den Eintrag „Vertraulich“, in dem die Komplettlöschung angeboten wird.

Bei vielen älteren Handys befindet sich in den Telefon-Optionen zwar ebenfalls ein Eintrag, um das Gerät auf die Werkseinstellung zurückzusetzen. Bei einigen Fabrikaten wie zum Beispiel Handys von Nokia wird dazu ein Sicherheitscode benötigt, der sich mit Angabe der Gerätebezeichnung im Internet einfach ergoogeln lässt.

Aber selbst nach dieser Aktion sind häufig nur die Einstellungen und in einigen Fällen die Protokolllisten über gewählte Rufnummern und eingegangene Anrufe gelöscht worden, aber nicht die persönlichen Daten. Um die im Telefon gespeicherten Adressen zu entfernen, müssen diese im Adressbuch zuerst markiert und dann explizit gelöscht werden. In gleicher Weise ist mit dem Terminkalender zu verfahren. Zum Schluss sollte im Mitteilungsverzeichnis nachgesehen werden, ob sich dort nicht noch wichtige SMS-Einträge befinden. Denn auch die können sehr viel über den vorherigen Besitzer des Handys aussagen. sag

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