Google Book Search : Einigung im Urheberrechtsstreit

Google digitalisiert die Welt der Bücher - und hat damit ein massives Urheberrechtsproblem. Die Klage der Autoren und Verleger wegen einer Verletzung des geistigen Eigentums scheint aber zumindest in den USA eine Lösung gefunden zu haben.

Google Buchsuche
Google durchsucht Millionen von Büchern im Volltext. Der nützliche Service ist auch in Deutschland verfügbar. -

WashingtonIm Urheberrechtsstreit um die elektronische Veröffentlichung von Büchern bei Google hat der US-Internetriese mit Verlegern und Autoren in den USA eine gütliche Einigung erzielt. Der Konzern vereinbarte mit der US-Autorenvereinigung Authors Guild und dem Verlegerverband AAP nach eigenen Angaben eine Zahlung in Höhe von 125 Millionen Dollar (100 Millionen Euro), mit der ein Register zur Bezahlung der Autoren aufgebaut werden soll. Lassen Autoren ihre Werke demnach in das Register aufnehmen, bekommen sie einen finanziellen Ausgleich dafür, dass sie ihre Bücher online zugänglich machen.

Mit der Zahlung von Google sollen zudem die Kosten für das seit 2005 laufende Gerichtsverfahren bezahlt werden. Autoren und Verleger hatten vor drei Jahren eine Sammelklage gegen den Internetkonzern eingereicht, nachdem dieser bekannt gegeben hatte, Millionen von Büchern einscannen und über sein Projekt Google Book Search im Internet zugänglich machen zu wollen. Damit die gütliche Einigung nun gültig wird, muss sie noch von dem zuständigen Gerichten gebilligt werden. (ah/AFP)

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