HILFEN FÜR ELTERN : Alternativen zeigen

Zwei Fragen an Medienpädagogin Anke Hildebrandt. Worauf sollten Eltern achten, was den Umgang des Kindes mit PC und Internet betrifft?

Wichtig ist, dass Kinder den gezielten Umgang mit dem Internet erlernen.

Dazu gehören Absprachen und Regeln, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern vereinbaren sollten. Es ist sinnvoll ein zeitliches Limit zu setzen. Am wichtigsten ist eine Vertrauensbasis: Wenn Kinder tatsächlich auf ungeeignete Angebote treffen oder Erlebnisse machen, die sie verwirren, brauchen sie erwachsene Bezugspersonen. Ein Kind, das ein Computer- oder Internetverbot befürchtet, wird sich Eltern bei Negativerlebnissen nicht anvertrauen. Wenn die Kinder älter sind, kann ihnen auch ein bestimmtes Zeitkontingent für eine Woche zur Verfügung gestellt werden, dass sie sich frei einteilen dürfen.

Wie sollten Eltern aktiv eingreifen?

Alternativen zu Negativseiten aufzeigen! Zum Beispiel über www.seitenstark.de oder www.blinde-kuh.de. Wenn Kinder gute, sichere und kindgerechte Angebote kennen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf ungeeignete Seiten zurückgreifen. meh

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