Hinweise auf Apple-Uhr : iWatch für Oktober erwartet

Neue Hinweise auf Apples iWatch: Voraussichtlich bereits im Oktober, in jedem Fall im vierten Quartal soll die Smartwatch der Kalifornier auf den Markt kommen.

von
Apple-Chef Tim Cook sprach auf der Konferenz D11.
"Ich denke, das Handgelenk ist interessant", sagte Apple-Chef Tim Cook auf der D11-Konferenz im Mai 2013.Foto: dpa

Wenn Apple in diesem Herbst die nächste Generation von iPhone und iPad vorstellt, wird das kalifornische Unternehmen vermutlich einen zusätzlichen Termin für seine smarte Uhr iWatch anberaumen müssen. Nachdem am Wochenende die "New York Times" über die Markteinführung von Apples Smartwatch geschrieben hat, legte jetzt das "Wall Street Journal" mit neuen Details nach. Demnach wird die iWatch - noch ist der Name genauso wenig bestätigt wie die Uhr selbst - im Oktober mit mehreren Display-Größen starten.

Während andere Berichte über Apples nächste Produktgattung eher vage gehalten waren, berichtet das "Wall Street Journal" sehr detailliert über die Planungen von Tim Cook und sein Apple-Team. So soll die Uhr mehr als zehn Sensoren erhalten und sich vor allem an Sport- und Fitness-interessierte Nutzer wenden. Produziert werden soll die Uhr dem Journal zufolge in Taiwan von Quanta Computer.

Innerhalb eines Jahres will Apple 50 Millionen iWatch-Uhren verkaufen

Nach Marktschätzungen wird mit der Fertigung von zehn bis 15 Millionen iWatch-Uhren bis zum Jahresende gerechnet. Innerhalb von einem Jahr will Apple den Schätzungen zufolge bis zu 50 Millionen iWatch-Uhren absetzen. Für das neue Apple-Mobilssystem iOS 8, das das Unternehmen gerade erst auf seiner Entwicklerkonferenz vorgestellt hat, wird es auch eine "Health"-App geben.

Apples stärkster Konkurrent im Markt für Smartphones und Tablets, Samsung, hat bereits seit einiger Zeit Smartwatches im Angebot. Die Samsung-Galaxy-Gear-Uhr ist inzwischen in der zweiten Generation verfügbar. Zudem hat Samsung mit Galaxy Gear Fit ein digitales Armband mit gekrümmten Display im Sortiment. Uhr und Armband dienen einerseits als Erweiterung von Samsung-Smartphones und Tablets, zudem lassen sich damit Vitalwerte für den Sporteinsatz ermitteln.

Samsung und Sony verkaufen bereits die zweite Smartwatch-Generation

Von der Sony Smartwatch gibt es ebenfalls bereits die zweite Version. Optisch kaum von einer normalen Uhr zu unterscheiden, ist die Motorola-Smartwatch Moto 360, die für diesen Sommer angekündigt ist. Im Unterschied zu den smarten Uhren von Samsung, Sony und Motorola, die mit Android betrieben werden und sich mit dem Smartphone verbinden lassen, gibt es spezielle Digitaluhren unter anderem von Garmin oder TomTom, die ausschließlich für den Sporteinsatz konzipiert wurden, sowie eine Vielzahl von Sportarmbändern mit elektronischen Sensoren.

Die Industrie setzt große Erwartungen in den smarten Uhren. Der Branchenverband Bitkom hatte 2013 mit einer Umfrage ermittelt, dass jeder siebte Deutsche - also rund elf Millionen Menschen - "auf jeden Fall" eine Smartwatch kaufen will. Jeder dritte Befragte über 14 Jahren interessierte sich zumindest dafür. Kurt Sagatz

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben