INTERNET-BROWSER : Das Neueste ist gerade gut genug

Im Normalfall ist es kein Problem, wenn ein Computerprogramm etwas älter ist. Für Web-Browser gilt das nicht.

Der Funktionsumfang einer Vorgängerversion – wie zum Beispiel von Microsoft Office – reicht für Privatnutzer zumeist mehr als aus. Geht es allerdings ums Internet, sind die neuesten Programme gerade gut genug.

Dies gilt besonders für den Internet Explorer von Microsoft. Speziell die bislang aktuelle Versionsnummer 7 galt bei Experten als erhebliches Sicherheitsrisiko, das nur durch ständige Updates gemildert wurde. Die neue, seit einer Woche über www.microsoft.com/ie8 verfügbare Version des Internet Explorers 8 ist nicht nur hinsichtlich der gestopften Sicherheitslöcher auf dem neuesten Stand. Microsoft hat zudem die Architektur des neuen Programmes kräftig überarbeitet. Jedes neue Fenster und jede neue Seite innerhalb einer Programminstanz läuft nun als eigenständiger Prozess. Hängt sich eine Internet-Anwendung wie die Google Docs auf, bleiben die anderen Fenster und Tabs davon unberührt.

Nach dem gleichen Prinzip arbeitet auch der Internet-Browser Chrome von Google. Auch bei diesem Programm werden die verschiedenen Prozesse voneinander abgeschottet. In puncto Browser-Programme geht Chrome sogar noch weiter als Internet Explorer, Firefox oder Opera. Über die Funktion „Anwendungsverknüpfung erstellen“ lassen sich Internet-Programme genau wie die auf dem PC installierte Software direkt auf dem Desktop ablegen. Da Chrome noch eine Beta-Version ist, sollten immer die neuesten Updates eingespielt werden. Ob das passiert ist, zeigt der Menüpunkt „Info zu Google Chrome“, in dem nötigenfalls zum Aktualisieren auffordert wird. sag

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