LTE-AUSBAU : Milliarden für schnelle Netze

Der Mobilfunkprovider Vodafone plant die flächendeckende Versorgung der Bundesrepublik mit dem schnellen LTE-Internet der vierten Generation bis Ende 2015. Der Konzern habe 2013 1,2 Milliarden Euro in sein Netz investiert und werde 2014 und 2015 weitere je zwei Milliarden Euro dafür aufwenden, teilte das Unternehmen mit. Derzeit erreicht Vodafone mit LTE rund 53 Millionen Bundesbürger und deckt eine Fläche von 53 Prozent ab.

Die Deutsche Telekom beziffert ihre Netzinvestitionen für die Jahre 2013 bis 2015 auf 11,4 Milliarden Euro. Bis 2016 werden rund 85 Prozent der Bevölkerung auf LTE zugreifen können, teilte das Unternehmen auf Nachfrage mit. Dabei werde in den Ballungsgebieten auf das leistungsfähige 1800-Megahertz-Netz gesetzt.

E-Plus hatte den LTE-Wettlauf der Provider bislang nur vom Spielfeldrand verfolgt. Stattdessen wurde die UMTS-Datenübertragung auf 42 Megabit/Sekunde ausgebaut. Im Frühjahr will das Mobilfunkunternehmen seinen Kunden nun aber ebenfalls schnelle LTE-Zugänge anbieten. Berlin, Leipzig, Nürnberg und das Rheingebiet werden dabei zu den Startregionen gehören. Angaben zu den Investitionen will das Unternehmen in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Der zur Telefónica-Gruppe gehörende Mobilfunkanbieter O2 will sich ebenfalls erst später zu den Investitionen und zum LTE-Ausbau äußern. Seit dem letzten Sommer seien jedoch „alle deutschen Ballungszentren an das LTE-Netz angeschlossen“. Für den weiteren Ausbau gelte der Grundsatz: „Wir fokussieren uns darauf, dass wir die Menschen dort versorgen, wo sie leben und sich bewegen.“ sag

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